Markus Schneider
Weingut Markus Schneider Ellerstadt Pfalz Deutschland
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Markus Schneider ist ein selfmade Winzer wie er im Buche steht. Anfang der 90er Jahre konnte er mit Hilfe seines Vaters ein altes aufgegebenens Weingut in Ellerstadt übernehmen, welches er radikal modernisierte und ausbaute.Es folgten Jahre des Aufbaus mit dem streben zu konsequenter Qualität.
Der Durchbruch kam 2002 mit einem trockenen Riesling vom Kirchenstück, der unverhofft im Finale des vom FEINSCHMECKER und dem Hotel Krautkrämer in Münster veranstalteten „Deutschen Riesling-Preises“ landete. Gleichzeitig nahm der junge Winzer die Trophy für den besten Newcomer mit nach Hause. Markus Schneider nutzte die Chance und ging selbstbewusst mit seinen Weinen auf Tour. Heute ist er von Sylt bis München nicht nur in der Spitzengastronomie bekannt, Schneiders Weine haben längst ihre Fangemeinde gefunden. Kein Grund für Markus Schneider zufrieden die Hände in den Schoss zu legen. Für ihn birgt jeder Morgen das Aufbruchssignal, Neuland zu betreten und zu schauen, was darauf machbar ist.
Markus Schneider kreierte Rotweine wie den Markus Schneider Ursprung eine Cuvee aus Cabernet Sauvignon, Merlot, Portugieser & Cabernet Mitos. Ein Rotwein mit welchem er es schaffte sowohl anspruchsvollen Weintrinkern, die einen fruchtbetonten Wein zu schätzen wissen, als auch eingefleischten Weisswein Trinkern einen Wein für jeden Tag zu eröffnen. Den Black Print auch eine Rotweincuvee wie der Ursprung aber mit deutlich mehr konzentration. Der Markus Schneider M ist ein reinsortiger Spätburgunder der unglaubliche finesse und Kraft dieser Rebsorte zum Vorschein bringt.
Aber auch seine weissen Weine erfreuenen sich zu Recht einer immer grösser werdenen Fangemeinde. Angefangen mit dem Markus Schneider Grauburgunder über den Weissburgunder zum Riesling hat er in seiner Basislinie auch mit seinem Chardonnay wunderbare alltagsweine kreirt, die jeder gerne trinkt.
Seine komplexeren Weine wie das Kirchenstück Riesling oder der Kaitui sind dabei für uns unerreicht.
Der Markus Schneider Kaitui, ein Sauvignon Blanc mit Neuseeländischen stil wurde auch gerade vom Feinschmecker zu den drei besten aus Deuschland gewählt.
Winzer mit „Leib und Seele“ sind viele. Aber Markus Schneider, eine stattliche Erscheinung mit breiten Schultern, immer etwas forsch, manchmal stürmisch, dennoch bodenständig, angetrieben von einer fragenden Neugier und dem dazu passenden Tatendrang, ist mehr als das. .
Aus seinen hellwachen blitzenden Augen sprüht unverhohlene Lebenslust, die im Wein nur ein Ventil gefunden hat. Vielleicht ist Schneider noch etwas zu jung, um sich schon jetzt als „Pfälzer Original“ in die Galerie herausragender Winzer-Persönlichkeiten einzureihen. Aber er ist keinesfalls zu jung, um eine neue Generation von Weinmachern zu verkörpern, die sich aufgemacht hat, bewahrenswerte Traditionen mit erfrischenden Ideen zu bereichern. Schneider ist einer der weiterdenkt, Zukunft erkennt und dafür auch Experimente wagt. Mutig, nachdenklich und manchmal unbekümmert. „Just for fun“ ist für ihn längst keine Verbeugung vor der Leichtigkeit des Seins, Markus Schneider lebt mit sichtlichem Vergnügen den Genuss, für den er seine Weine produziert.
Es sind sehr individuelle Gewächse, keine glatten, oberflächlichen Weichspüler, sondern Weine die Rückgrat zeigen, in die Tiefe gehen, selbstbewusst und ohne Umschweife ihre Kraft demonstrieren, gleichzeitig eine verbindliche Art besitzen, die auch schwergewichtige und dicke Aromen im Gaumen zum Tanzen bringt. Ein erstaunliches Beispiel von beherrschbarer Power, eingebunden in ein filigranes, aber stabiles Geflecht von Mineralität, Frucht, Säure und Alkohol.
Fragt man Markus Schneider nach dem Rezept seines Erfolges, kommt die Antwort wie aus der Pistole geschossen: Terroir, Rebsorte, Feeling. Schneider, der seine Lehre zum Weinküfer im Weingut Bürklin-Wolf absolvierte, setzt den Dreiklang behutsam um, entscheidet viele Dinge aus dem Bauch heraus, verlässt sich auf seine Intuition, das Falsche im richtigen Moment zu unterlassen.
MIttlerweite hat er auch eine Spendensammlung für wohltätige Zwecke gegründet.
Den gesamten Reinerlös aus dem Verkauf des Markus Schneider TAKATUKA aus dem Weingut Markus Schneider, wird dem „Kinderhospiz Sterntaler“ gespendet.
Mit dem TAKATUKA Wein wollen Markus Schneider und sein Team helfen und von Ihrem Glück ein wenig weitergeben, wo es dringend gebraucht wird"
Markus Schneider ist eben mehr als Winzer mit Leib und Seele: Ein lebenslustiges Phänomen und eine Bereicherung der deutschen Weinszene.
Letzte Pressestimmen zum Weingut Markus Schneider:
Im Juli 2011 schreibt der Feinschmecker, Heft 7, Juli 2011
Im Sauvignon Blanc Vier-Ländervergleich (Frankreich, Neuseeland,
Österreich & Deutschland) zählt der 2010 Sauvignon Blanc Kaitui zu
den drei besten der Verkostung.
April 2011 schreibt Gourmet (Food & Beverage Journal China)
Zitat: „Wir fuhren von Worms in die Pfalz entlang der Autobahn 61. Gut eine halbe Stunde später stoppte unser Waren vor einem großen modernen Gebäude. Ein großer muskulöser Herr kam um uns zu begrüßen. Es war Markus Schneider, die Seele des Weinguts. Er ist ein Genie der Weinbereitung. In 2003, er war gerade 28 Jahre alt, wurde Markus Schneider zum Newcomer des Jahres beim
Feinschmecker gewählt. Und bereits 3 Jahre später zur Entdeckung des Jahres beim Gault Milliau. In dieser kurzen Zeit wurde der Newcomer einer der besten Winzer Deutschlands. Besonders seine Rotweincuvée`s brauchen den Vergleich mit den großen Cru Classe aus dem Bordeaux nicht zu scheuen.“ (Rachel Wong)
Im Januar 2011 schreibt Stuart Pigott: Weinwunder Deutschland
Zitat: „Bei einem begabten Winzer wie Markus Schneider ist ein Edelstahltank wie das Netz eines Schmetterlingssammlers. Er erhascht damit Weinaromen.“
Im Dezember 2010 schreibt Wolfgang Staudt: 50 DEUTSCHE WEINE, DIE SIE KENNEN SOLLTEN
Zitat: „Auch der neue Jahrgang beweist, dass Schneider sehr gut weiß, was seine Fangemeinde von ihm erwartet.“Der Autor schreibt über das Einzelstück von Markus Schneider: „Als ich diesem Wein zum ersten Mal begegnete, wollte ich meinen Augen nicht trauen. Das konnte kein Portugieser sein. Finster und dunkel wie Blut drohte er aus dem Glas, schleuderte mir eine Flut bittersüßer Aromen von schwarzen Kirschen und Lakritz entgegen und schien, abweisend und scheu wie ein wildes Tier, jedweden Kontakt mit der Zivilisation zu vermeiden. Das konnte kein Portugieser sein, denn den hatte ich schon so oft probiert und immer wieder notieren müssen: blasse Farbe, unauffälliges Aroma, weicher Gaumenauftritt, ansonsten aber nicht der Rede wert. Doch schon einen Augenblick später legte er jede Scheu ab, zeigte Rasse und Temperament und machte mich fast schwindelig mit seinem betörenden Duft nach Kirschen und Erdbeeren, süßen Gewürzen und Pfeffer, Rauchfleisch und Speck. Ein ungemein verführerisches, schwüles, ja sündiges Gefühl breitete sich aus. Am Gaumen offenbarte sich jede Menge Kraft und ungestümes Tannin, aber auch Tiefe und Charakter.“










